Privatunis
International Anerkannt

Akademische Titel sind international anerkannt: Studierende und Absolvent/innen österreichischer PrivatUniversitäten sind den Studierenden und Absolvent/innen öffentlich-rechtlicher Universitäten völlig gleichgestellt. Das betrifft einerseits die Wertigkeit des akademischen Abschlusses und andererseits die Gleichwertigkeit, beispielsweise bei staatlicher Studienunterstützung (Studienbeihilfe).

Persönliche Betreuung

Die österreichischen PrivatUniversitäten ermöglichen ihren Studierenden eine persönliche und individuelle Ausbildung auf höchstem Niveau. Es herrscht ein gutes Betreuungsverhältnis von Lehrenden zu Studierenden (an der UMIT ist das Betreuungsverhätnis 1:5). Die permanente und kontinuierliche Evaluierung der Lehre durch Studierende und durch internationale Gutachter ermöglicht die bestmögliche und kontinuierliche Weiterentwicklung der Lehre. Weiters bilden PrivatUniversitären markt- und bedarfsorientiert und in zukunftsweisenden Fachbereichen aus. Das gewährt den Absolvent/innen beste Chancen am österreichischen, europäischen und internationalen Arbeitsmarkt.

 

privatuniversitäten in österreich

PrivatUniversitäten in Österreich

In Österreich können seit dem Jahr 1999 Privat-Universitäten gegründet werden. Das diesbezügliche Bundesgesetz über die Akkreditierung von Bildungseinrichtungen als Privatuniversitäten (Universitäts-Akkreditierungs-gesetz - UniAkkG), BGBl I Nr. 168/1999, in der Fassung BGBl I Nr. 54/2000 stellt die gesetzliche Basis dar. Die für Privat-Universitäten zuständige Bundesbehörde ist der Österreichische Akkreditierungsrat. Derzeit gibt es in Österreich 10 akkreditierte Privat-Universitäten mit insgesamt 3.600 Studierenden (Studienjahr 2005/06).

Mission Statement
"Die österreichischen PrivatUniversitäten sind eine wichtige Säule in der österreichischen Bildungslandschaft. Sie bieten ihren Studierenden innovative und hoch-qualitative universitäre Ausbildungen. Die österreichischen PrivatUniversitäten ermöglichen ihren Studierenden eine persönliche und individuelle Betreuung auf höchstem Niveau. Die permanente und kontinuierliche interne und externe Evaluierung von Lehre, Forschung und Erschließung der Künste ermöglicht eine bestmögliche Weiterentwicklung. PrivatUniversitäten bilden auf der Grundlage eines breiten Bildungshorizonts markt- und bedarfsorientiert und in zukunftsweisenden Fachbereichen aus. Das gewährt den Absolvent/Innen beste Chancen am Arbeitsmarkt. Die österreichischen PrivatUniversitäten gestalten den europäischen Kunst- und Forschungsraum mit".

Zulassungskriterien
Die Zulassung als PrivatUniversität erfordert, dass die Institution über wissenschaftliches oder künstlerisches Stammpersonal verfügt und Forschung leistet. Des Weiteren müssen Personalauswahlverfahren für das gesamte wissenschaftliche Personal transparent, wettbewerbsorientiert und qualitätsgeleitet gestaltet sein. Studienpläne und Prüfungsordnungen müssen materiellen, fachlichen und formalen Anforderungen nach internationalen Standards genügen und die Institution sollte innerhalb einer oder mehrerer Disziplinen über eine Breite und Vielfalt des Studienangebots verfügen, die sich am Verständnis des europäischen Universitätsbegriffs orientieren. Die Sicherung der mittelfristigen Finanzierung der Institution muss mittels eines detaillierten Business-Plans nachgewiesen werden. All diese Erfordernisse werden bei der Zulassung von PrivatUniversitäten streng geprüft und regelmäßigen Evaluierungen unterzogen.

Finanzierung von PrivatUniversitäten
Die derzeitig akkreditierten 10 PrivatUniversitäten in Österreich finanzieren sich aus den Einnahmen von Studiengebühren, aus Forschungsdrittmitteln und aus anderen Zuschüssen. Einige der 10 PrivatUniversitäten sind im Eigentum von Ländern mit einer entsprechenden Basisfinanzierung als Ko-Finanzierung. So ist etwa die Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) als Tiroler Landesuniversität zu 100 Prozent im Eigentum des Landes Tirol.
Gegenüber öffentlich-rechtlichen Universitäten und Fachhochschulen müssen PrivatUniversitäten gänzlich oder zu einem erheblichen Teil für ihr Budget selbst aufkommen und damit privat-wirtschaftlich agieren. Die UMIT beispielsweise muss sich ihr Budget zu gut Zwei-Drittel selbst finanzieren.

Studiengebühren an PrivatUniversitäten
Einen Teil des Budgets an PrivatUniversitäten wird über Studiengebühren finanziert, die höher sind als die staatlichen Studiengebühren. Das heißt aber nicht, dass studieren an einer PrivatUniversität teuer ist. Die UMIT beispielsweise sieht gerade bei den Vollzeitstudien für Maturanten einen klaren öffentlichen Bildungsauftrag. Deshalb sind die Studiengebühren in diesem Bereich durchaus moderat.

Qualitätskontrolle von PrivatUniversitäten
Die österreichischen PrivatUniversitäten unterscheiden sich gegenüber öffentlich-rechtlichen Universitäten, da sie für Zeitabschnitte akkreditiert sind und weil alle Studien- und Universitätslehrgänge ein strenges Zulassungsverfahren (Akkreditierungsverfahren) durchlaufen. Studienpläne werden von internationalen Experten begutachtet und nach einer Vor-Ort-Begehung und einer inhaltlichen und organisatorischen Evaluierung bei Erfüllung aller Voraussetzungen von der Behörde, dem Österreichischen Akkreditierungsrat, zugelassen. Diese Zulassungsverfahren und die laufende Evaluierung der PrivatUniversitäten in Lehre und Forschung tragen zur hohen Qualitätssicherung bei und sind wesentliche Elemente der österreichischen PrivatUniversitäten.